Gemeinschaft in Nümbrecht Bierenbachtal

Update 28.3. 2018

Es ist mit etwas Herzklopfen dass dieser Beitrag ein Update bekommt. Sollte das eines der gefühlt 2 von den gefühlt 100.000 Projekten sein, die ich mir alle schon angeschaut habe, das wirklich und wahrhaftig erfolgreich in See sticht? (Oder vielmehr in Land) Habe mich ja schon vorher geärgert, dass das Projekt nicht in der Nähe von dem liegt, was unseren Lebensunterhalt sichert. Jetzt ärgere ich mich noch mehr. Oder doch lieber weinen? Noch unklar. Werde weiter beobachten.

Wer sich für das Projekt interessiert, bitte die Neuformierung des Bildungszentrums beachten, dass die vorherige Planung in dieser Richtung ersetzt.

Habe gehört dass einige Leute den Weg zu diesem Projekt über diese Website gefunden habe. Mann, „that makes my day“.  Wenn ich schon selber nix finde, dann sollen wenigstens andere mehr Erfolg haben.

 

Von der neuen Website: https://www.gemeinschaft-haus-bierenbach.de/

Wir gründen eine Gemeinschaft von Menschen aus verschiedenen Generationen. Der Ort hierfür soll die Liegenschaft Haus Bierenbach in Nümbrecht-Bierenbachtal werden.

Unsere Gemeinschaft ist eine “gewählte” Großfamilie, eine Gemeinschaft die die Lebensqualität für alle erhöht, sich in das umliegende Dorf integriert und in die Region ausstrahlt.

Für 50 bis 60 Menschen, Familien und Singles, möchten wir die bestehenden Gebäude des ehemaligen Freizeitheims Haus Bierenbach in Wohnungen umwandeln, die den individuellen Bedürfnissen der Bewohner entsprechen.

Teil der Gemeinschaft wird ein Bildungszentrum sein. Dieses wird mit seinen Bildungsangeboten rund um die Themen Familie, bewusste nachhaltige Lebensweise, Bewegung, Kultur u.v.m.. Menschen vom Kleinkindalter bis ins hohe Alter begleiten. Mit Angeboten, die nachhaltiges Lernen ermöglichen, die soziale Fähigkeiten stärken, Umweltbewusstsein und Kreativität fördern.

Das Außengelände soll ein schön gestalteter Garten werden, mit Plätzen, die zum Verweilen einladen, mit offenen Bereichen für die ganze Gemeinschaft sowie biolandwirtschaftlich genutzter Flächen.

Der durch das Gelände fließende Bachlauf soll renaturiert werden.

Des Weiteren planen wir ein Café, einen Hofladen, sowie einen Raum für Kulturangebote.

So darf ein kleines Dorf integriert in das große Dorf Bierenbachtal entstehen. Mit Freude an gelebter Nachbarschaft.

So treten wir bewusst aus der zunehmenden Verstädterung und Anonymität aus und kreieren einen Lebensraum, der für uns und unsere Kinder gut und gesund ist.

 

 

Vorherige Informationen
Achtung, nicht mehr aktuell

Von der Facebook Seite (https://www.facebook.com/david.frei.566)
Mitglieder Gesucht – Gemeinschaft steht in den Startlöchern
Wir gründen eine Gemeinschaft in Nümbrecht Bierenbachtal, im Bergischen Land, 45 Autominuten östlich von Köln. Den Ort gibt es bereits. Wir suchen noch Freilernerfamilien und Menschen ohne Kinder jeden Alters, die in Gemeinschaft leben wollen und sich von den von uns verfassten Grundsätzen (Link unten) angesprochen fühlen.

Aus einem Grundsatz PDF der Gruppe:
Unsere Gemeinschaft ist eine “gewählte” Großfamilie für uns und unsere Kinder, ein Dorf, das die Lebensqualität für alle erhöht, in welchem wir uns auch private und intime Räume geschaffen haben.
Sie ist ein Lebensort, an dem wir uns verwirklichen, uns frei entfalten und unsere Berufung aufspüren, leben und realisieren. Die Bedürfnisse nach Nähe, Zugehörigkeit, bedeutend sein (für uns selbst und andere), Unterstützung und authentischem wertschätzendem Kontakt von pränatal bis ins hohe Alter werden von dieser Gemeinschaft erfüllt.
Wir haben die Häuser gemeinschaftlich mit viel Eigenleistung und Liebe den Bedürfnissen ihrer Bewohner entsprechend mit Naturmaterialien umgebaut, sodass sie mit individuellem Charme jeweils deren persönliche Note widerspiegeln.
Das Außengelände ist ein wunderschöner Garten geworden. Ein lebendiger Zaun aus Bäumen und Sträuchern friedet das Gelände ein. Er bietet uns Nüsse und Beeren und dient Tieren als Nahrungsquelle, Nistplatz und Unterschlupf. Den auf dem Gelände begradigten Bachlauf haben wir renaturiert und er schlängelt sich wieder durch die Wiese. Er speist einen Schwimmteich. Ein Großteil des Geländes wird permakulturell bewirtschaftet und versorgt die Gemeinschaft mit Obst und Gemüse. Ein paar Hühner bewegen sich frei auf dem Gelände, auch Schafe oder Ziegen haben dort ihr Gehege. Schön gestaltete Ecken und Plätze laden zum Verweilen ein. Es gibt viel Platz für Spiel und Bewegung. Kinder und Jugendliche bauen sich ihre Buden…
Wir haben ein Bildungszentrum aufgebaut, welches Menschen von pränatal, bis ins hohe Alter, mit seinen Bildungsangeboten begleitet.
Wir sind integriert in das Dorfleben von Bierenbachtal und die Angebote des Bildungszentrums und Impulse aus der Gemeinschaft bereichern das Leben in der Region.

 

Petra meint:

Das hört sich nach einer hochmotivierten Gruppe an, die nicht nur das Leben sondern auch den Unterricht in Eigenverantwortung gestalten wollen, mit eigener Schule. Manche andere sind da schon mit dem eigenen Pizzaofen überfordert.

Sich einer Gruppe junger, dynamischer, gutaussehender Menschen anzuschließen hat seinen verführerischen Reiz. Ob die weiter kommen als die anderen? Immerhin ist das Projekt nicht so weit südlich in der Republik, das alleine scheint schon ein Garant für smartere Wohnprojekte zu sein, deren Motivation nicht irgendwo zwischen Kommune, Kuhacker und Kommerz versickert.

Wieder mal richtiges Projekt am falschen Ort (von uns aus falsch gesehen, natürlich)

[] was ist das denn?
[] nichts für mich
[] inspirierend
[x] das könnte es sein (wenn es nicht so weit im Norden wäre)
[] das isses

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Ein Gedanke zu „Gemeinschaft in Nümbrecht Bierenbachtal

  1. Hallo Petra,
    Danke, dass du unser Projekt so positiv beleuchtest. – Es ist auch wirklich ein tolles Projekt. 😉
    Bezüglich des Bildungszentrums möchte ich für die Leser nochmal klarstellen, dass von Anfang an ein Bildungszentrum mit generationenübergreifenden Angeboten geplant war, in dem auch Kinder und Jugendliche, frei sich bilden können, alternativ zur Schule. Angestrebt war, dafür auch eine Anerkennung der Schulpflicht über eine in das Projekt integrierte Ersatzschule zu bekommen. Die Gemeinde unterstützt unser Projekt sehr. Bezüglich einer Schulgründung sagt sie allerdings sehr deutlich, dass sie dort – aus für uns absolut nachvollziehbaren Gründen (Schließung vorhandener Schulen, aufgrund sinkender Schüler*innenzahlen) – keine Schulen möchte. Schade. An unserer Haltung, wie wir unser Kinder aufwachsen lassen möchten, ändert sich dadurch nichts. Wir werden Wege finden und gehen. – Ggf. ohne (eigene) Schule.

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