Contact Dorf

http://www.contact-dorf.org

Auf einer Fläche von 5 ha Land, wovon 1,6 ha bebaut werden, sollen 150 bis 200 Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Status und Religion Platz finden. Dort soll ein Leben ohne existenzielle Sorgen möglich sein.

Die Tatsache, dass das Team rund um Roswitha Kugelmann in der Lage
ist, großes zu leisten, wurde bereits bewiesen: Das Sozialkaufhaus contact hat sich zu einem wichtigen Ort für Augsburger und Menschen aus der Umgebung entwickelt.
Im Sozialkaufhaus, das der Verein betreibt, werden Sachspenden – zumeist
Dinge, die man sonst weggeworfen hätte – für sehr wenig Geld weiterverkauft. Davon profitieren die Mitarbeiter des Kaufhauses, die Kunden und die Umwelt. Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.contact-in-augsburg.de.

In den letzten Jahren sind das Kaufhaus, die Mitarbeiterzahl (derzeit ca. 150 Angestellte und Freiwillige) und die Kundenzahl enorm gewachsen. Im Mai 2013 wurde auch durch den Freistaat Bayern unterstrichen, wie wichtig unsere Arbeit für die Menschen in der Region ist : Roswitha Kugelmann wurde mit der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste ausgezeichnet, einer Auszeichnung für Personen, die im sozialen Bereich besondere Verdienste um den Freistaat Bayern und seine Bürgerinnen und Bürger erworben haben. Im Herbst 2015 wurde der Verein contact in Augsburg e.V. mit dem Zukunftspreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet – vor allem auch im Hinblick auf das neue Projekt „soziales Ökodorf“. Mittel, die dafür gegeben
werden, gehen also in bewährte Hände.

 

Von der Website:
überzeugende Argumentation warum die Bauten in einem Gemeinschaftsdorf nicht in Privatbesitz sein sollten

Träger wird eine eigene Baugenossenschaft sein. Die Baugenossenschaft wird Eigentümer aller zum Dorf gehörenden Gebäude sein. Aus mehreren Gründen soll es im contact-Dorf kein Eigentum geben: Zum einen soll damit gewährleistet sein, dass sowohl sozial schwächere als auch finanziell bessergestellte gleichberechtigt im Dorf wohnen können. Zum anderen soll es jederzeit möglich sein, die Wohnsituation den familiären Verhältnissen anzugleichen indem Wohnraum bei Bedarf getauscht 23 werden kann (z.B. vorher Bauwagen als Single, dann strohballengedämmtes Holzhaus als Familie, dann Appartement im Hauptgebäude im Alter, aber immer können die Bewohner innerhalb der Dorfgemeinschaft bleiben). Vor allem aber soll verhindert werden, dass der Dorfgedanke verloren geht, wenn die Möglichkeit bestehen würde, Häuser oder Wohnungen zu kaufen und irgendwann weiterzuverkaufen oder zu vererben an Personen, die das Leitbild nicht mittragen.

 

Petra meint:

Mist Mist Mist. Schon wieder ein Projekt das alles hat. Sogar neugebaute Wohnungen. Aber wieder kein erkennbarer Sinn für qualitative Ästhetik und hochwertige Architektur. Das wird wieder so aussehen wie ein Disneyland für weißbesockte Birkenstockträger, mit ökobraunen Mäuerchen am Communityplatz in die kleine bunte Glasscherbchen eingeklebt sind. Naja, und dann stimmt natürlich WIEDER MAL der Standort nicht. Augsburg ist zwar nicht so wirklich weit von München, aber zu weit, um mal eben zu einem Projektmeeting hinzufahren.

[] was ist das denn?
[] nichts für mich
[] inspirierend
[x] das könnte es sein (wenn es nicht wieder mal woanders wäre)
[] das isses

 

 

 

 

 

 

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